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{Nr. 2} Advents-Sonntags-Kalender: Lussekatter! Äh, ….was?

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Einen schönen, zweiten Advent ihr Lieben!

Heute möchte ich euch ein bisschen was über mein Lieblingsland erzählen: Schweden.
In Schweden feiert man natürlich auch Weihnachten, aber am 13.12. gibt es vorher noch ein sehr besonderes Fest, das es hierzulande so gar nicht gibt: Das Luciafest.

Dieses Fest ist ein Brauch der noch aus dem alten Schweden kommt, am 13. Dezember wird der heiligen Lucia gedacht. (Mehr darüber könnt ihr auf Wikipedia) nachlesen.) Heutzutage ist das Fest vor allem traditionell, weniger kirchlich.

Traditionell ist vor allem das Tragen von weißen Gewändern und Kerzen, das Singen von Lucialiedern, die Wahl einer „Lucia“ im Ort und dem Essen von „Lussekatter“. Lusse… was? Das ist ein traditionelles Safrangebäck, welches erst nach dem 13. Dezember verzehrt werden darf. Lussekatter sind aus Hefeteig, super fluffig und zergehen quasi im Mund. Und da ja der 13. Dezember naht, habe ich für euch ein original schwedisches Lussekatter-Rezept.

Schwedische Lussekatter

(Für etwa 20-25 Stück)
25ml Wasser
25g Zucker
0,5g Safran

250ml lauwarme Milch
1 Würfel Hefe
600g Mehl
100g weiche Butter
1 Ei
100g Zucker
1/2 TL Salz

Zum Bestreichen:
Rosinen
1 Eigelb
1 EL Wasser
1 Prise Salz

  1. Wasser und Zucker auf dem Herd zusammen aufkochen, von der Kochstelle nehmen und den Safran einrühren.
  2. Hefe in der Milch auflösen, Mehl in eine Schüssel sieben und die Hefemilch dazugießen. Alles leicht vermengen.
  3. Alle restlichen Zutaten dazugeben und mit den Knethaken, der Küchenmaschine oder den Händen zu einem schönen glatten, glänzenden Teig verkneten. Den Teig für 30 Minuten gehen lassen.
  4. Teig in 20-25 Portionen teilen, daraus lange Würste formen und diese S-förmig aufrollen. In die Mitte der S-Schnecke eine Rosine stecken. Nochmals für 30 Minuten gehen lassen. Dabei den Ofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  5. Die Lussekatter mit der Eigelbmischung bestreichen und für ca. 8 Minuten in den Ofen schieben.

In Schweden trinkt man dazu traditionell Glögg. Das ist schwedischer Glühwein, der aus Wein, Gewürzen und einem stärkeren Alkohol wie Wodka, Korn oder Rum besteht. Da das aber ziemlich in den Kopf steigt, hier meine alkoholfreie Alternative.

Schwedischer Glögg (alkoholfrei)

750ml Saft von der schwarzen Johannisbeere
1 Zimtstange
3 Stückchen Orangenschale (evtl. getrocknet)
5 Nelken

  1. Alles zusammen aufkochen und 15 Minuten (oder je nach Geschmack) ziehen lassen, evtl. mit Zucker süßen, ein paar Rosinen und Mandeln dazugeben und servieren.

Auch ein sehr traditionsreiches schwedisches Weihnachtsgebäck ist der Pepparkakor. Lecker Pfefferkuchen, die eher wie unsere Spekulatius als wie unsere Pfefferkuchen schmecken. Die Plätzchen und eine schöne Tasse Glögg bilden den Anfang eines schwedischen Weihnachtsessens. Ein Rezept für Peppakakor habe ich euch sogar schonmal vorgestellt. :)

Und wer jetzt immernoch nicht in Weihnachtsstimmung ist, dem empfehle ich dieses Video über Weihnachten in Schweden. Damit seid ihr garantiert vollkommen richtig eingestimmt!


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