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Marmeladen Swap | Orangen-Rooibos-Marmelade

Oft hatte ich noch nicht Marmelade gekocht. Na klar, früher mit meiner Mama. Aber so ganz alleine? Hm, im Frühling habe ich Holunderblüten-Orangen-Marmelade eingekocht. Das hat auch sehr gut geklappt: sie war lecker und ist gut angekommen. Trotzdem hab ich mich immer davor gescheut. Außerdem hat man dann auch gleich soviel davon. Und wenn sie dann nicht schmeckt….  Nungut, trotzdem habe ich mich getraut und mich beim Marmeladen Swap angemeldet. Also musste ich auch Marmelade haben. Ein Glas meiner Holunderblüten-Sorte hatte ich noch. Aber irgendwie passte das nicht zu einem Swap im November und insgeheim wollte
ich es auch nicht hergeben. Ich suchte also nach schönen Rezepten, die einfach zu machen, aber auch besonders waren.

Und siehe da, ich habe etwas gefunden: Orangen- Rooibos- und Birne-Lebkuchen-Marmelade. Hach, das klang gut! Und beide so einfach, dass sie auch ohne viel Erfahrung gemacht werden können. Die Orangen-Rooibos möchte ich euch gerne heute vorstellen.  Die andere kommt später.

Die Rezepte sind für ca. 6 Gläser, ich habe die Mengen immer auf etwa 1 Glas reduziert, um auszuprobieren ob das auch so funktioniert.

Orangen-Rooibos-Marmelade

Zutaten (für ca. 6 Gläser à 250ml):
3 TL loser Rooibos-Tee oder 2 Teebeutel
6–7 Orangen (davon 3 Bio-)
500g Gelierzucker (2:1)


Vorbereitung:

Gläser und Deckel heiß ausspülen und „falschrum“ auf ein Geschirrtuch stellen, damit das Wasser ablaufen kann. (Achtung, das Tuch wird später evtl. klebrig.)


So geht’s:

  1. Rooibos-Tee mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  2. Orangen heiß waschen und abtrocknen. Wer mag kann jetzt noch mit so einem Julienne-Reißer kleine Streifen der Schale abziehen. (Das hab ich allerdings nicht gemacht, ich hab so ein Ding nicht und für’s kleinschneiden war ich zu faul.)
  3. Die (restliche) Schale der Orangen mit einem Messer so abschneiden, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Dann Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden und 200 g Fruchtfleisch abwiegen. Aus dem Rest der Orangen etwa 400 ml Saft abmessen.
  4. Alle Zutaten (Tee, Orangenfilet, Orangensaft und evtl. Orangenschale) in einem großen Topf mischen und bei starker Hitze aufkochen. Dabei immer Rühren, damit nix anbrennt.
  5. Mindestens 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, jaa – dabei immernoch rühren. Wenn die Marmelade nach 4 Minuten noch zu flüssig ist, einfach noch etwas länger kochen lassen. Testen kann man das, in dem man einen kleinen Tropfen Marmelade auf eine Untertasse schmiert. :) Jetzt könnt ihr ein bisschen pusten: Wird er schnell fest (je nachdem, wie dick ihr den draufgeschmiert habt), ist die Marmelade gut.
  6. Die heiße Marmelade sofort in die Schraubgläser füllen und verschließen. Aber (!) auch wenn da „sofort“ steht: KEINE HEKTIK. Die Marmelade wird nicht schlechter, wenn ihr alles ruhig und gelassen angeht. (Ist schließlich kein Caramel. *g*) Aber heiß ist die trotzdem und man kann sich gut dran verbrennen. Also ruhig und gelassen die Gläser füllen.
  7. Sind alle Gläser gefüllt? Prima! Deckel drauf, umdrehen (wieder: achtung heiß!!) und für 1 Stunde auf den Kopf stellen. Dadurch wird die Marmelade vakuumisiert. Auch Gläser, die nicht ganz gefüllt sind, dreht ihr um. Es sei denn, ihr esst sie gleich morgen ;)

Kleine Anmerkung: Wenn ihr die Marmelade zu lange auf dem Kopf lasst, habt ihr sie da für immer. Oder mit vieeel Schütteln auch nicht. ;) Und: Wenn ihr die Gläser nach der Stunde wieder umdreht, sollten die Deckel beim Draufdrücken in der Mitte nicht mehr „klackern“. Sollte das doch der Fall sein: wartet noch über Nacht. Wenn der Deckel dann immernoch Geräusche macht, ist das Glas nicht richtig vakuumisiert. Esst das also zuerst ;D


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