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Hätt‘ ich dich heut erwartet…: Weltbester Schokoladenpudding

Wenn wir Besuch bekommen, so richtig mit Einladung und so, versuche ich immer einen Nachtisch auf den Tisch zu bringen. Ich liebe Nachtisch. Noch mehr als Kuchen – wirklich!! Auch wenn wir irgendwo hingehen und was mitbringen sollen, ist mein erster Satz: „Ich bring Nachtisch mit!“. Ich habe so 2-3 Standardnachtische (NachtischE???) die ich immer mal wieder mache. Alle sind total simpel und auch ziemlich spontan zu machen, aber sehr effektvoll in der Wirkung. Einen davon zeige ich euch heute, für meine Postingreihe „Oh, mist, was könnte ich denn mitbringen?“ (Arbeitstitel).

Letztens ist mir nämlich was passiert. Ich habe Fernsehen (aka VOXnow) geguckt und da wurde dann irgendein Werbespot eingeblendet mit Schokolade oder Schokopudding oder sonst irgendwas, das weiß ich nicht mehr so genau. Auf jeden Fall hatte ich URPLÖTZLICH das Verlangen nach was Schokoladigem. Schokopudding sollte es sein. Das ist ziemlich ungewöhnlich für mich… gut, der Heißhunger jetzt nicht unbedingt („Ich brauche JETZT ein Schnitzel!“) – aber der Schokoladenpudding war schon ungewöhnlich. Den mache ich sonst eher für den Lieblingsmann, auch wenn ich den selbst dann auch sehr gern esse. Ein Glück hatten wir noch einen Liter Milch im Kühlschrank, also bin ich sofort in die Küche gestürmt und habe angefangen zu Kochen. Als er endlich fertig war, musste ich mir direkt 3-4 Löffel davon in den Mund stopfen. (Nein, ich bin nicht schwanger, der Puddiiiing ist einfach nur so lecker!)

Das Rezept stamm ursprünglich mal von Zorra vom kochtopf-Blog, aber mit den Jahren habe ich es für mich so angepasst.

Der weltbeste Schokoladenpudding

1L Milch (wir haben die vom Bauernhof, also 3,8%)
150g Zartbitterschokolade (50%, die billigste ist meist am besten dafür geeignet)
50g Speisestärke
40-50g Zucker (je nachdem wie süß ihr das mögt)
20g Kakaopulver
1 Prise Salz

Stärke, Zucker, Kakao und Salz vermischen und mit einem Schluck Milch verrühren. Soweit verrühren, bis alles ungefähr die Konsistenz von Joghurt hat. Evtl. noch ein bisschen Milch dazu, es muss auf jeden Fall flüssig sein.
Restliche Milch in einen Topf geben und mit der Schokolade zusammen aufkochen lassen. Dabei immer wieder gut rühren, damit die Schokolade nicht anbrennt. Wem das zu unsicher ist, kocht erst die Milch, nimmt sie vom Herd und rührt dann die Schokolade ein.
Aufgekochte Schokomilch vom Herd nehmen und die Stärkemischung einrühren, nochmal rauf auf den Herd und kurz aufkochen bis es zwei-dreimal blubbert.
Wer Haut auf dem Pudding mag, kann ihn jetzt schon in ein Gefäß seiner Wahl füllen und ein bisschen warten bis er etwas abgekühlt ist. Wer die Haut nicht mag, füllt kaltes Wasser in die Spüle, Puddingtopf rein und rührt den Pudding so lang bis er nicht mehr heiß ist. Dann bildet sich nämlich keine Haut.

Seit ich den Pudding mache, kommt mir Tütenpudding nicht mehr ins Haus. Ich habe auch schon Vanille- und Marzipanpudding gemacht, genauso schnell und einfach. Hach! Habt ihr einen Lieblingspudding?


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