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Hätt‘ ich dich heut erwartet…: Das leckerste Kürbisbrot

Wenn man bei uns „daheim“ in Ostfriesland irgendwo nachmittags zum Tee eingeladen wird, bekommt man oft dazu Rosinenbrot mit Butter serviert. Frisch gebacken ist das total lecker und Kuchen quasi gleich gestellt. Wir trinken hier bei uns viel zu selten Tee, doch wenn lieber Besuch ansteht, mache ich gern mal die eine oder andere Kanne. Ich muss allerdings gestehen, Rosinenbrot hat es bei mir noch nie gegeben – ich bin da eher eine Kuchentante.

Nur im Herbst mache ich da eine Ausnahme, denn dann gibt es bei uns häufiger mal Kürbisbrot. Das ist nicht nur ein toller Begleiter zum Tee oder Kaffee sondern eignet sich im Herbst auch ziemlich gut als Mitbringsel wenn jeder ein bisschen Kuchen oder sowas mitbringen soll und passt somit in meine Beitragsreihe „Oh, mist, was könnte ich denn mitbringen?“ (Arbeitstitel). Dazu, wer möchte, noch eine selbstgemachte Marmelade: perfekt!

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Hier also das Rezept für das weltbesteste Kürbisbrot. Das Rezept habe ich vor gut 10 Jahren irgendwo im Internet gefunden und abgeschrieben, als meine Mama von der Nachbarin einen riesigen Kürbis geschenkt bekam. (Wirklich, der war so groß wie ein Medizinball!) Von da ab gehörte es fest zu meinen Herbsttraditionen. Ich habe seitdem einmal „fremdgebacken“ und ein anderes Rezept ausprobiert, aber es hat schon seinen Grund warum ich euch heute das hier vorstelle.

Das leckerste Kürbisbrot

300g Kürbis (Hokkaido), gewürfelt
100g Butter
90g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
630g Mehl
1 Pck Trockenhefe

  1. Die Kürbiswürfel in einen Topf geben und zusammen mit der Butter erst aufkochen und dann bei mittlerer Hitze weichkochen. (Ich friere Kürbis meist schon in 300g Portionen ein und schmeiße sie dann direkt gefroren mit der Butter in den Topf.)
  2. Kürbis vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und dann Zucker, Salz und Ei hinzufügen. Alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Es sollten fast keine Kürbisstückchen mehr zu sehen sein.
  3. Mehl und Hefe in einer großen Schüssel mischen und das lauwarme Kürbispüree dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten.
  4. An einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen (z.B. bei 30°C im Ofen). Währenddessen ein Kastenform mit Butter fetten und unten ein Backpapierstück hineinlegen.
  5. Ofen auf 180°C (Umluft, 200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen, nach einer Stunde den Brotteig nochmals kurz durchkneten und in die Kastenform geben. Für ca. 30-40 Minuten backen.

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Ich freue mich jedes Mal, wenn ich das Brot aus dem Ofen hole – da kann es draußen noch so herbstlich sein! Habt ihr auch so Herbsttraditionen, die für euch irgendwie dazu gehören?

 


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